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Stolpern erlaubt – Hauptsache im Fluss

April 28 um 19:00 - 20:30
20€

Manchmal fühlt sich das Leben an wie ein improvisiertes Spiel: Du setzt einen Schritt, reagierst auf das, was auftaucht – und plötzlich stolperst du. Früher hättest du vielleicht gedacht: Fehler. Heute kannst du es auch anders sehen: Kontakt.

In der Gestalttherapie gilt genau das als zentral: Wachstum entsteht im Kontakt – mit dir selbst, mit anderen, mit dem Moment. Und dieser Kontakt ist selten glatt. Er ist lebendig, manchmal holprig, manchmal überraschend. Ein Stolpern ist hier kein Scheitern, sondern ein Signal: Da ist etwas, das dich berührt, das gesehen werden will.

Und manchmal zeigt sich im Stolpern noch etwas Tieferes: alte Muster, die dich unbewusst begleiten. Schutzstrategien, die einmal sinnvoll waren – und heute vielleicht dafür sorgen, dass du dich zurückhältst, dich anpasst oder den Kontakt zu dir selbst verlierst.
Genau hier setzt die Traumatherapie NARM (Neuroaffektives Beziehungsmodell NARM) an. NARM geht davon aus, dass wir nicht „kaputt“ sind, sondern uns intelligent angepasst haben. Dass das, was heute wie ein Stolpern wirkt, oft ein Ausdruck dieser Anpassung ist.
Der entscheidende Unterschied: Es geht nicht darum, diese Muster zu „reparieren“.
Sondern sie bewusst wahrzunehmen – und wieder mehr Wahlmöglichkeiten zu bekommen.
Diese Art von achtsamer Neugier bringt dich zurück in Verbindung – und öffnet den Raum für Veränderung und Flow.
Flow entsteht nicht durch Kontrolle, sondern durch ein feines Gleichgewicht zwischen Herausforderung und Fähigkeit. Durch ein ständiges Feinjustieren zwischen dem, was ist, und dem, was möglich ist.

Und genau das ist im Kern ein Spiel und Thema der Abendgruppe.

Ein spielerischer Zugang verändert alles. Im Spiel darfst du ausprobieren, scheitern, neu ansetzen. Ein Stolpern wird zur Variation, nicht zur Katastrophe. Du bleibst im Kontakt, statt dich zurückzuziehen. Du bleibst im Erleben, statt dich zu bewerten.

Vielleicht ist das die eigentliche Einladung:

Dein Stolpern nicht zu vermeiden, sondern mit ihm in Beziehung zu bleiben.
Wach, neugierig, spielerisch. Als Hinweis auf etwas, das gesehen werden will.
Als Tür zu mehr Bewusstheit. Und als Möglichkeit, dich jedes Mal ein Stück freier zu entscheiden.

Abendgruppe:

Ich lade dich in der Abendgruppe ein, einen Stolperer nicht als Bruch zu bewerten, sondern als Teil der Bewegung und des Flows zu sehen.
Einen kleinen Rhythmuswechsel spielerisch zu erleben.
Freude haben. Lachen.
Rausfallen. Reinkommen.
Stolpern. Aufstehen.

Und das alles sehr körperlich mit Rhythmusspielen, Stimme und Bewegung, innehalten, reflektieren, ausprobieren.

Eine spielerische Selbsterfahrungsgruppe aus Basis von Spiel- und Rhythmuspädagogik, Gestalttherapie und Traumatherapie NARM.

Bitte bringe bequeme Kleidung und einen Trinkflasche mit.
Barzahlung vor Ort möglich.

Anmeldung per Email an mich mit Barzahlung oder Ticketkaufe unten auf der homepage.
Anmeldeschluss: 23.4.26

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